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Der österreichische Dirigent russischer Herkunft ALEXEI KORNIENKO hat die Musikwelt immer wieder positiv überrascht. Er ist der Typ des ganz seltenen Multi-Tasking-Maestros, der ein Publikum zu faszinieren und zu begeistern versteht. Sein Repertoire umfasst nicht nur die klassische-romantische Epoche, sondern er erforscht auch immer neue Meisterwerke des 20. Jahrhunderts und unserer Zeit – sowohl in der Oper wie im Konzert. Die Anzahl der von ihm geleiteten Uraufführungen zeitgenössischer symphonischer Werke ist ebenso staunenswert wie die aktueller Opernproduktionen.

Alexei Kornienko dirigierte bekannte Orchester, wie zum Beispiel das Royal Philharmonic Orchestra, das Tschaikowsky-Orchester, die Berliner Symphoniker, das Moskauer Sinfonieorchester, die Münchner Symphoniker, und wirkte selbst drei Jahre als Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Sofia. Im Jahre 2010 leitete er eine mehrmonatige Tournee des RTV-Orchesters Moskau durch die USA. CDs mit seinen Aufnahmen klassischer und moderner Meisterwerke erschienen u.a. bei TyxArt, Gramola, DEKA Media, Arte Nova, u.v.a., wobei Kornienko den Livekonzert-Charakter bevorzugt und für seine Einspielungen etwa mit Giora Feidman und der Neueinspielung von Arnold Schönbergs Violinkonzert (mit Liana Issakadze), Theodor W. Adornos Sechs Orchesterstücken und Igor Strawinskys Feuervogel-Suite uneingeschränkte Kritikerzustimmung erhielt. Bekannt wurden auch Alexander Maria Wagners Symphonie „Kraftwerk“, Edward Elgars Cellokonzert (mit Gustav Rivinius), Franz Hummels Klavierkonzert (mit Carmen Piazzini) und Max Regers Violinkonzert (mit Elena Denisova).

Alexei Kornienko ist seit 2002 Künstlerischer Leiter des Woerthersee Classic Festivals, in dessen Verlauf er hochgelobte Interpretationen von Tschaikowsky- Mahler- und Brahms Symphoniezyklen gestaltete. Seine Fähigkeiten, sich in kürzester Zeit mit neuesten Werken vertraut zu machen, haben ihn schon mehrfach dazu befähigt, zeitgenössische Werke phänomenal uraufzuführen und nachdrücklich zu gestalten. Er ist auch als Dirigent von Opern bekannt und gesucht und erstaunt immer wieder durch seine überlegene Schlagtechnik, verbunden mit einem untrüglichen Gehör und einem wachen Gefühl für sinnliche Klangvaleurs. Das Ergebnis: tiefempfundene Emotion, welche die Zuhörer berührt.

Kornienko ist indes nicht nur ein leidenschaftlicher Dirigent, sondern auch ein begnadeter Pianist, der in Solo- und Kammerkonzerten viel Eindruck hinterlässt. Sehr gerne übernimmt er, ganz in der Tradition von Mozart oder Beethoven, gleichermaßen die Personalunion des Solisten und Dirigenten in klassischen Klavierkonzerten. Als Klavierpartner der Geigerin Elena Denisova wurden zudem die Heifetz-Hommage, Haydn-Sonaten und „Wien um 1900“ international positiv besprochen.

Last not least fördert Alexei Kornienko auch die grenzüberschreitende Kunstförderung und verfolgt heuer den Plan einer „Alpe Adria Jugend Philharmonie“. Mit Studenten des Klagenfurter KONSE wird er 2014 im Opernstudio Brittens „The Rape of Lucretia“ aufführen.